Tom Bohacek

17.1 Das World Knowledge-Template

»Die Idee war, ein schlichtes Template zu entwickeln, welches den wechselhaften Informationsständen und vielseitigen Informationsquellen einer NGO gerecht wird.

World Knowledge-Template
Abbildung 17.1: World Knowledge-Template

Hierzu wurde exemplarisch die imaginäre NGO World Knowledge erdacht, die sich dem Erhalt kultureller Wissensschätze und ihrer Verwahrung verschrieben hat.

17.1.2 Gestalterischer Ansatz

»Grau, teurer Freund, ist alle Theorie«. Mit diesem Goethe-Zitat im Rücken wurde ein freundliches Farbschema entwickelt, welches an Pergament erinnert und mit Biblio­theken, also Wissen assoziiert werden soll. Für wichtige Elemente und Orientierungs­hilfen wurde ein helles Türkis der Palette hinzugefügt. Diese im Layout heraus­­ragende Farbe symbolisiert das Wissen als solches und wird symbolisch in der Buchfarbe der jungen Frau im Headerbereich aufgegriffen.

Da NGOs häufig interkulturell agieren, ist das Layout nüchtern und übersichtlich gehal­ten. So bleibt gewährleistet, dass sich Menschen verschiedener Länder schnell zurecht­finden.

Als Schriftart wurde die Helvetica-Familie gewählt, welche nicht nur seit dem Web2.0-Hype wieder sehr populär ist, sondern auch für Kompetenz und Klarheit steht und auf fast allen Systemen vorhanden ist.

17.1.3 Struktureller Ansatz

Das Layout der Website gliedert sich in vier Teile. Den Headerbereich, die Naviga­­tionsleiste und den zweigeteilten Content-Bereich. Dieser beinhaltet neben den Arti­keln einen Bereich, in dem Bilder und kontextbezogene Informationen bzw. relevante Links enthalten sind.

Die linke Navigation enthält keine zweite Navigationsebene. Sie kann jedoch aus mehre­ren Navigationsbereichen zusammengesetzt sein (im Beispiel Present und Future). Um das Anliegen der Organisation direkt zu kommunizieren, wird direkt auf eine Seite ver­wiesen, welche den Menüpunkt als Artikel bzw. Blog vertieft. Alle tiefergehenden Informationen werden über kontextabhängige Links neben den Artikeln dargestellt bzw. direkt im Artikel verlinkt. So bleibt gewährleistet, dass die Navigation eine bestän­dige Struktur vorweist, während einzelne Artikel einer starken Dynamik ausgesetzt sein können.«

Tom Bohaček (http://www.bohacek.de)

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